Wie verwende ich SMS/email/Anruf?

In den letzten Monaten sind ein paar neue Möglichkeiten aufgekommen, sich mit anderen Teilnehmenden der Außenwelt oder von mir aus auch Innenwelt zu verständigen, doch scheinbar gibt es noch hier und da ein paar Probleme im Umgangmit diesen Möglichkeiten, deswegen folgt an dieser Stelle eine kurze Erklärung.

SMS

Kurz, steht schon im Namen (Short Message Service), der/das

Ideal für Nachrichten wie: “brauchen milch/kondome/gras”, nicht ideal, wenn man komplexe Zusammenhänge ausbreiten möchte, oder sein Seelenleben, oder wenn man generell ein Problem mit dem Formulieren von kurzen, inhaltsvollen Sätzen hat. Beim Seelenleben gehen die Meinungen auseinander, vor allem unter Einfluss von Nervengift (beispielsweise in Form von Alkohol) kann sich die Sache mit dem Seelenleben sehr schnell ändern. Der Moralniak (= moralischer Kater, danke für dieses Wort!) am nächsten Tag ist es allerdings wert, auf Sicherheitsmechanismen technischer Natur zurückzugreifen, um sich Peinlichkeiten zu ersparen. Außer natürlich, man mag Peinlichkeiten. SMS vom Typ “Ich denk an dich!” oder “Geh scheissen!” laufen übrigens nicht in der Kategorie “Seelenleben”, auch wenn da sicher auch so manche anderer Meinung sein werden.

Gar nicht gut sind SMS, wenn man die Stimme der anderen Person hören will. Dieses Bedürfnis kann aus vielerlei Motivation heraus entstehen, wird aber mit einer SMS ganz sicher nicht befriedigt.

Zugestandene Erwartungshaltung nach dem Absenden einer SMS: Halbwegs zeitnahe Antwort, wenn auch womöglich einsilbig, wie “ja/nein/fut”. Auf Höflichkeitsformen wird in SMS häufig verzichtet, zu wenig Platz.

Was meistens nicht gut ankommt: SMS schreiben und sofort anrufen. “Du, ich hab dir grad eine SMS geschrieben, in der ich dich bitte, Milch/Kondome/Gras mitzunehmen.” Schrödingers Katze der Kommunikation, quasi.

Manchmal ist ein Telefonat allerdings unvermeidlich:

a: “Bin da.”
b: “Wo?”
“na wo ma ausgmacht haben, oben.”
“wann oben?”
“na, ich bin oben.”
“wo?”
“wart, ich ruf an.”

Vor allem die letzte SMS ist sehr wichtig. Im geschäftlichen Bereich sind SMS nicht besonders beliebt, außer im Drogenhandel.

MMS

Darüber könnte ich etwas schreiben. Werde ich aber nicht tun.

email/Email/E-Mail

Früher beschrieben als ein digitaler Brief, da aber heutzutage außer der Post niemand mehr weiß, was ein Brief ist, beschreibe ichs als SMS mit unendlich vielen Zeichen und der Möglichkeit, digitale Dateien jeglicher Art anzuhängen. die/das
Ergänzung: Es gibt noch Email, anders ausgesprochen, ein Schmelzüberzug, wird zum Beispiel bei WCs verwendet, damit sie schön glänzen, und damit wäre der Bezug zu manchen emails auch wieder hergestellt.

Ideal, wenn man längere Texte übermitteln möchte, oder Termine, oder in Ausnahmefällen Fotos. Da die meisten Provider noch im Jahr 1999 zu hängen und y2k (hahaha!) zu fürchten scheinen, sind Videos und hochauflösende Fotos tabu, dafür gibts angeblich andere Dienste, Speicherplatz ist wertvoll, bla, bla, bla.

Nicht so ideal, wenn man die Stimme der anderen Person hören will, außer man verfügt über die Möglichkeiten, sich selbst aufzunehmen und verschickt die Aufnahmen,aber das ist eher etwas für Leute mit viel Tagesfreizeit und/oder viel Liebe im Herzen.

Gar nicht ideal, wenns schnell gehen muss, wirklich schnell, nicht alle haben kluge Telefone. Und egal, wie eindringlich man im persönlichen Gespräch oder in einem Telefonat darum gebeten hat, in den nächsten Stunden auf die emails zu achten, es gibt Leute, die diesen Aufforderungen eine so große Gelassenheit entgegenbringen, dass es fast schon zum Kotzen ist.

Erwartungshaltung : Siehe SMS, außer, dass Antworten ein wenig dauern können. Auf Formen der Höflichkeit verzichtet man eher nicht, aber auch hier gibt es Leute, die das anders sehen. Telefonate im Anschluss ans Verfassen können notwendig sein (das sogenannte follow-up), entweder, weil man die Materie noch besprechen will oder unfähig ist, sich im geschriebenen Wort mitzuteilen.

Im geschäftlichen Bereich kommt es häufig auch zu Meetings im Anschluss an einen erfolgreichen Emailverkehr und in einer idealen Welt würden sich alle am Meeting teilnehmenden Parteien auch an den Emailverkehr erinnern. Die Realität sieht aber vor, dass mindestens eine Person mit ausgedruckten emails ankommt, entweder, um den Inhalt zu rezitieren als wäre es ein Werk aus dem Kanon der Weltliteratur oder sich mit den Worten “Wart, ich les das noch gschwind” bei den Kolleginnen und Kollegen, die sich Zeit für eine kurze Vorbereitung genommen haben, besonders beliebt zu machen. Die Nachfrage, wozu man denn die email geschrieben habe, löst meist Irritationen aus, im besten Fall.

Zusatzinformation: emails sind ein wenig komplexer aufgebaut, als SMS. So ist es möglich, emails an mehrere Personen zu verschicken (ja, geht auch mit SMS), und zwar so, dass die anderen Leute sehen, an welche Leute die mail gegangen ist (besonders beliebt, um per email Druck auszuüben, wenn man beispielsweise den Chef inkludiert, wenn man jemandem sagen möchte, dass man sich etwas wünscht), oder dass andere Leute nicht sehen, an wen diese email geht (besonders beliebt, wenn man seinen täglichen Newsletter “Porn of the day” verschickt und nicht alle Leute mit ihren sexuellen Neigungen so locker umgehen wie Boris Becker).

emails haben auch einen Betreff. Dieser Betreff sollte unbedingt genutzt werden, und zwar sinnvoll, so wie man es in der Schule bei Briefen gelernt, ok, ich hör schon auf. Ein sinnvoller Betreff ist jedenfalls nicht “FYI” (for your information, man hat ja so wenig Zeit…), oder “Problem”, oder “Homepage”, oder “Anfrage” oder dergleichen. Auch nicht sinnvoll ist ein Betreff “Hi, könnten wir uns demnächst mal treffen, um zu besprechen, wie wir bei dem Projekt weiter vorgehen, weil schön langsam wirds Zeit und du weißt, dass ich mich nicht gerne stresse”, vor allem nicht, wenn die eigentliche email dann aus den Worten “Danke, bis bald” besteht. Ein sinnvoller Betreff ist zum Beispiel “Anfrage Termin Projektplanung “Operation Muschmusch”, oder “Einladung zur Geburtstagsfeier von Kevin am 29.2.2013″, oder auch “Du Mistkerl!”. Letzterer ist aber sicher wieder nicht eindeutig in seiner Sinnhaftigkeit.

Das ist übrigens keine email, sondern ein Verbrechen:

Betreff: FYI!!!
Inhalt: Hi, wegen neulich, du weißt! LgP
Anhang: Irgendeine Datei oder ein ellendslanger emailaustausch, schlecht formatiert und mit zerschossenen Sonderzeichen

Telefonat

Ein Gespräch zwischen zwei Personen, zumindest meistens, es gibt auch Konferenzschaltungen, aber ich habe noch nie an einer erfolgreichen teilgenommen, kann also darüber nichts sagen; das.

Ideal, wenn man die Stimme der anderen Person hören möchte, oder wenn man sich lang und breit über etwas unterhalten möchte, zum Beispiel über die Regenstiefel, die man sich neulich in Mailand gegönnt hat.

Prinzipiell ideal, wenn man sofort eine Information benötigt, oder sich sofort mitteilen möchte, außer, das Telefonatsempfangsgerät (Handy, Festnetz) auf der anderen Seite ist gerade defekt, oder ausgeschaltet, oder die angerufene Person möchte schlicht nicht reden/gestört werden. Als eher ungut gilt, mehrmals hintereinander anzurufen, obwohl man entweder schon weggedrückt wurde oder aus anderen Gründen keine Verbindung zu Stande gebracht hat. Klappt es mit dem Gespräch doch, kann man sich in diesen Fällen der unbedingten Sympathie des Gegenübers nicht sicher sein.

Überhaupt nicht ideal ist das Telefonat, wenn man über mehrere Zeitzonen verteilt jemanden erreichen möchte (NIEMAND versteht Zeitzonen), oder mitten in der Nacht unbedingt noch etwas besprechen möchte, vor allem, wenn einem die alkoholinduzierte Romantik dazwischengekommen ist. Ist man ein unhöflicher Arsch, sind einem freilich Zeitzonen und Uhrzeiten egal.

Fotos oder sonstige Dateien übermitteln sich per Telefonat auch eher schlecht. Und: Telefonate sind meistens etwas Privates. Man sollte also auch respektieren, dass andere Leute nicht in andere Privatwelten eindringen wollen, und somit sei gesagt: Ist man an einem öffentlichen Ort, IST ES NICHT NÖTIG, INS TELEFON ZU SCHREIEN! Die Dinger sind technologisch ein Wahnsinn, die müssen nicht angebrüllt werden.

Das wars fürs erste mit dem modernen Klumpert. In Bälde kommt noch moderneres, sowas wie Skype, und Twitter.

Alles ist gut, die Innenministerin übernimmt.

Die Proteste zeigen Wirkung, alles wird gut, ACTA ist jetzt in den besten Händen.

Eigentlich eine Frechheit, was sich die österreichische Botschafterin in Japan ausnimmt, so einfach was zu unterschreiben.

Was ist denn ACTA?

In ganz Europa gehen die Leute auf die Straße, auch in Österreich regt sich der Widerstand, und die Regierung zuckt mit den Schultern. “ACTA? Also, wir haben des net unterschrieben, des muss a andere Abteilung gewesen sein.” Wie in der besten Parodie schiebt das Außenministerium den Ball zum Innenministerium, aber auch das Wirtschaftministerium ist dabei, und vielleicht wars doch der Ministerrat, und jedenfalls weiß niemand, wer denn jetzt eigentlich das Einverständnis gegeben hat, damit die in Japan sitzende österreichische Botschafterin dieses nicht ganz unwichtige Dokument unterschreiben konnte.

Während so Halbrepubliken und Schurkenstaaten wie die Tschechische Republik, Lettland, Polen oder die Slowakei die Ratifizierung bereits auf Eis gelegt haben, weil sie verstanden haben, dass ihnen die Tragweite dieses Abkommens nicht so ganz bewusst war, druckst man in Österreich herum. Eh klar, war ja nicht anders zu erwarten. Aber es liegt einem schon folgendes auf den Lippen: Gehts scheissen! Wenn ihr (damit seid ihr Dodln in der Regierung gemeint) schon nicht im Stande seids, ein Dokument zu lesen und zu verstehen, dann stehts wenigstens dazu, dass die Befehlslade mal wieder mit Scheiss gefüllt wurde. Aber Rückgrat ist freilich nicht zu erwarten.

Die slowenische Botschafterin hat sich entschuldigt, immerhin. Deutschland hat ACTA (noch) nicht unterschrieben. An manchen Orten gibt es also doch noch Leute, die ihre Aufgaben erst nehmen.

Dass die SPÖ jetzt im Parlament gegen ACTA stimmen möchte, ist natürlich irgendwie schon sensationell. Sensationell spät.

Zum Thema ACTA/SOPA/PIPA und VDS habe ich mich übrigens hier, hier und hier schon ausgelassen, viel Vergnügen, oder eigentlich genau das Gegenteil…

Schönes Angebot

Wenn Sie als Großunternehmer wirklich deutlich vermitteln wollen, wer der Chef ist und wer nicht, müssen Sie zuschlagen!

Ein neuer Rettungsschirm ist da…

Die EU hat beinahe vollzählig einen neuen Rettungsschirm genäht, die Frage, ob er den Fall bremsen oder vor schlechtem Wetter schützen sollen, bleibt weiterhin ungeklärt. Die Hebelung beträgt 1,5 Billionen Euro. Da ich mich nicht vorstellen kann, wieviel Geld das ist, folgen jetzt ein paar Relationen.

Löst man die 1,5 Billionen Euro in 10 Cent Münzen auf, so erhält man 15 Billionen Münzen. Ausgeschrieben sieht das so aus:

15 000 000 000 000 Münzen.

Eine Münze wiegt 4,1 Gramm, das heißt, alle diese Münzen zusammen hätten ein Gesamtgewicht von 61 500 000 000 000 Gramm, also 61 500 000 Tonnen, soviel wiegen ca. 40000 Autos.

Aber weg vom Gewicht (das ist mir irgendwie zu abstrakt), hin zu den Maßen. Eine 10 Cent Münze hat einen Durchmesser von 19,75 mm. Alle Münzen aneinandergelegt haben somit eine Breite/Länge von 296 250 000 Kilometer. Damit geht sich der Erdumfang am Äquator ca 7400 Mal aus. Oder anders: Würde man die Münzen auch übereinanderlegen, würde sich eine 14,2 Meter hohe Mauer rund um den Äquator ausgehen. Das ist schon recht hoch.

Ein 500 Euro Scheine ist 0,13120 Quadratmeter groß. In 500 Euro Scheinen braucht man 30 000 000 000 Stück, um diese Geldsumme zu erbasteln. Diese Scheine würden eine Fläche von 393 600 000 Quadratkilometern bedecken. Der größte Kontinent, Asien, ist 44 700 000 Quadratkilometer groß. Wären die Geldscheine ein Kontinent mit einer vergleichbaren Einwohnerdichte wie Asien, würden auf diesem Kontinent ca. 35 000 000 000 Menschen leben.

Weils erfragt wurde: Rechnet man die Münzen in Badewannen um, unter der Annahme, dass eine Badewanne 300 Liter fasst, so könnte man 29 563 200 Badewannen füllen, damit wäre beispielsweise grob über den Daumen jede in Kanada lebende Person mit einer Badewanne versorgt.

Ungefähr 54000 Fussballfelder könnte man mit den Geldscheinen auslegen. Somit wären fast alle Welser und Welserinnen mit jeweils einem Spielfeld versorgt, aber was würden Österreicherinnen und Österreicher schon mit Fussballfeldern anfangen…

Ein Detail zur Rettungsgasse

Schöne Idee, der Flyer, und sicher auch informativ. Aber ein wenig peinlich ist das schon auch…

Danke, danke, danke!

Mein heutiger Dank gilt all jenen, die es durch ihre Politik ermöglicht haben, dass eine Person, die den Protest gegen den WKR-Ball mit der Reichskristallnacht und die Kritik an der politischen Ausrichtung mit der Verfolgung der Juden im Dritten Reich vergleicht, ernsthafte Chancen hat, Anführer der meistgewählten Partei Österreichs zu werden.

Mein heutiger Dank gilt auch jenen, die es wieder nicht schaffen werden, sich nach Alternativen umzuschauen, sich zu informieren, sich Gedanken darüber zu machen, wieso das, was die FPÖ anbietet, nicht besonders klug ist und nur eine weitere Eskalationsstufe darstellt, einen weiteren Schritt in Richtung Zerstörung einer demokratischen Kultur und eines sozialen Miteinanders.

Dieser Mann bringt keine Lösungen, sondern nur Probleme. Wer das nicht versteht, tut mir leid…

Herr Graf, zeigen Sie an!

Gar nicht geehrter Herr Graf!

Bitte, lassen Sie Ihrer Ankündigung taten folgen und zeigen Sie alle Personen an, die am 27.01.2012 gegen den WRK-Ball demonstriert haben. Aber machen Sie dort nicht Halt, zeigen Sie auch all jene an, die in Zeitungen, Blogs, Fernsehen und sonstigen Plattformen verkündet haben, dass es nicht besonders fein ist, dass der WKR-Ball in der Hofburg stattfindet und damit den Anschein erweckt, als wäre er ein von der Republik Österreich offiziell veranstalteter. Dass es nicht besonders fein ist, dass der Ball am Gedenktag der Befreiung von Auschwitz stattfindet.

Zeigen Sie bitte jede einzelne Person an, machen Sie sich die Mühe, um damit ein paar Dinge klarzustellen.

Erstens: Sie und Ihre Gesinnungsgenossen haben nicht begriffen, was das Recht auf Demonstrationen für eine Demokratie bedeutet, eine Demokratie, die Ihnen ja angeblich so sehr am Herzen liegt, dass Sie dafür kämpfen werden (bewaffnet sind Sie ja zumindest mit Säbeln…), den WRK-Ball weiterhin an bekannter Stelle stattfinden zu lassen, weil wo kämen wir denn dahin, wenn sich die Rechtsextremen womöglich woanders treffen müssten, nur weil in diesem Land der Konsens herrscht, dass Rechtsextremismus pfui ist.

Zweitens: Sie hätten ja gern, dass alle Demonstrierenden den Polizeieinsatz finanzieren, den Sie angeblich notwendig gemacht haben. Freilich könnte man da meinen, Sie vertauschen Ursache und Wirkung, aber anders gefragt: Wieviel Geld würden Sie mit den Anzeigen verschwenden? Verwaltungskosten, Gerichtskosten, Zeit, um die Leute zu identifizieren, die gegen den WRK-Ball demonstriert haben, das würden ja sicherlich nicht Sie bezahlen.

Ich bitte Sie nochmal mit Nachdruck: Zeigen Sie an. Alle! Dann haben wir es wenigstens Schwarz auf Weiß, was den Tatbestand der Verhetzung erfüllt, und was nicht. Gerade für Ihre Partei könnte das freilich sehr interessant sein.

Wenige Worte…

Kurz und deutlich: Jeder und jede, der und die diesen Artikel gut findet, ist ein Arschloch.

Ballsaison ist, ich brauche Orden!

Na bitte. Faymann hat einen, Spindelegger hat einen, Berlakovich hat einen, Heinisch-Hosek hat einen, Stöger hat einen, Hundstorfer hat einen, Mitterlehner hat einen, Ostermayer hat einen, und auch Strache hat einen. Jetzt haben wieder ein paar Leute wieder ein paar Gramm Gewicht mehr, das sie in der Ballsaison ausführen können, ist doch schön.

Bundespräsident Heinz Fischer redet irgendwas von verantwortungsvoller Aufgabe, nutzt die Gelegenheit, um zu zeigen, dass er noch nicht ganz weg ist und man ihn noch einsparen sollte, und eigentlich bleibt nur noch die Frage, ob man in Zukunft nicht empfindlich reagieren sollte, wenn einem ein Orden, also, pardon, ein Ehrenzeichen, in Gold, oder in Silber, mit Band oder mit Stern, oder wie auch immer, angeboten wird.

Natürlich wettert die FPÖ gegen die Vergabe, weil die haben sich ja gegenseitig vorschlagen, die von der Regierung. Und eigentlich ists auch ein Blödsinn, dass man fürs Herumsitzen einen Orden bekommt, aber der Heinz Christian freut sich trotzdem. Und regt sich dafür net so auf, dass er in Wahrheit noch bis 2016 warten müsste, auf den Orden.