bitte nicht reden!

na bitte. jetzt wurde schon in brüssel kurz darüber gesprochen, wie das denn jetzt ist mit der fpö und stimmenthaltungen bei abstimmungen, wo es um die ehrenbürgerschaft eines gewissen adolf hitler geht. marie le pen hätte sicher etwas zu sagen gehabt, aber strache und seine kollegen hatten mehr zu sagen, und sie sagten es auch lauter, also gut ist. medien berichteten und man hatte einen grund, zum fremdschämen, falls einem die anderen gründen schon ausgegangen sind, denn die medien (DIE MEDIEN!!) berichteten darüber, nicht nur in österreich, wo natürlich vor allem die grünInnengutmenschenbagagge ihre linkslinke hetzkampagne starteteten, sondern auch im ausland, in dem wahrscheinlich immer noch lauter kommunisten sitzen.

und michael spindelegger kommentierte das. im parlament, im nationalrat, in wien, in österreich. er kommentierte diesen vorfall, aber auch die auslösenden umstände, sprich immer noch vorhandene ehrenbürgerschaften, die trotz sämtlicher hergezogener rechtsverdrehungsgutachten, historischen unwahrheiten und weiteren dodeleien immer noch teilweise gültigkeit haben, und leute, die meinen, dass man das gar nicht mehr hochkochen muss, die vergangenheit ruhen, und so weiter, und so fort.

jedenfalls kommentiert spindelegger in seiner funktion als parlamentarier, övp-vorsitzender, vizekanzler und außenminister diese vorfälle, und meint, man solle österreich nicht mit peinlichen fragen anpatzen, das hat in ausländischen medien nichts verloren, das ist nestbeschmutzung, und somit pfui. “diskussionen dieser art gehören nach österreich, ich bitte sie, dieses thema nicht über internationale medien hochzuspielen!” jawohl! gründe, wieso man das nicht tun sollte, hat er keine genannt, außer, dass das land dadurch zu schaden kommen würde. denn natürlich sind die leute, die drüber reden, diejenigen, die dem land schaden, und nicht diejenige, die überhaupt diesen gesprächsstoff liefern.

michael spindelegger, gratulation. ich hoffe, es sitzt sich bequem auf ihrem haufen.

2 Thoughts.

  1. in diesem unserem Operettenstaat stell ich mir ein grandioses Finale ungefähr so vor: Heinz Conrads, fett wie ein Radiergummi, auf einem blumengeschmückten Leiterwagen thronend, der vom Goldhaubenmäderl und klassen Buaschen in Kärnter Landestracht gezogen den Weg ins Himmelreich vornaschreitet. Dahinter, in brüllenden 80er Farben die großen der vergangenen Regierungen. Die Gesichter werden untereinander ausgetauscht, der Rest bleibt gleich.
    Gesäumt wird dieser mit klingendem Spiel ziehende Marsch von einer Bevölkerung, der die stumpfe Stupidität durch ein Fensterl in der Stirn winkend lustige Grimassen zieht.

    Musik: ja bitte.

    Und übrigens, Herr Michael: Ha ha – sie haben Hitler gesagt !

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