Bei Spaziergängen Aufgekommenes

Wann gab es die letzte richtig große gute Nachricht? Kann sich noch jemand erinnern, dass in den Nachrichten, und zwar in allen, also Boulevard als auch in denen für die Gscheiten, eine Entwicklung oder ein Beschluss oder eine Entscheidung so befeiert wurde, wie beispielsweise der Fall der Berliner Mauer?

Eine Nachricht, die so bewegend und umfassend war, dass sie viele Leute in einen Zustand der Freude versetzt hat, irgendeine Nachricht, die sich nicht nach wenigen Stunden oder Tagen als eine Blase voll warmer Luft oder als Lüge herausgestellt hat?

Wer mir jetzt mit Osama Bin Ladens Tod kommt, der kann gleich wieder gehen.

Die Nachrichten, die uns in den letzten Jahren als gute verkauft wurden, waren doch allesamt irgendein NLP-Wirtschafts-Kauderwelsch ohne Substanz, Dinge, die wir sowieso nicht verstehen, oder nicht?

Vielleicht die Umsetzung der Health-Care in den USA? Der Beschluss, die Abrüstung der Nuklearwaffen weiter voranzutreiben? Was gibts an wirklich Erfreuenswerten aus Europa, weiß da jemand etwas?

Ich spiele in letzter Zeit mit dem Gedanken, für eine gewisse Zeit mal keine Nachrichten zu konsumieren. Also weder im klassischen Sinne lesend am Häusl, noch auf diversen Websites, auch Twitter, Facebook oder Google+ wären als Ausweichsmedium nicht erlaubt. Aber wie lange sollte diese Zeit sein? 3 Monate? 1 Jahr? Hält man das aus, oder gehts einem eh nicht ab nach einer gewissen Zeit? Würde ich das Ende der Welt mitbekommen, wenn ich nichts davon wüsste?

Ich gehe mal Frank Stronach fragen, was er davon hält.

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