Vorschlag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit

Ich lebe sehr gerne in der Stadt, schätze die kurzen Wege, die ständige Verfügbarkeit von quasi eh allem und den ständigen Austausch mit Anderen, auf verschiedenen Ebenen. Was mir allerdings nicht so gut gefällt, ist die Verkehrssituation und konkret die Verkehrssicherheit, einerseits, weil ich ein wenig an meinem eigenen Leben hänge, andererseits, weil ich sehr am Leben meiner Nachkommenschaft hänge. Deswegen habe ich mir folgende Gedanken gemacht.

So gut wie jeder Neuwagen, der heute in Österreich verkauft wird, verfügt über ein GPS-basiertes Navigationssystem, die Smartphone-Dichte ist unglaublich hoch, die meisten dieser Geräte sind ebenfalls mit einem GPS-Modul ausgestattet. Basierend auf diesen zwei Begebenheiten habe ich nun folgenden Vorschlag, um die Sicherheitssituation und das subjektive Sicherheitsempfinden (das ist doch immer so wichtig) im Straßenverkehr zu verbessern.

Man markiert alle Bereiche, in denen Tempobeschränkungen gelten (30er, 50er, 70er, temporäre Beschränkungen auf Autobahnen, etc…) mittels GPS-Zonen. Man koppelt die GPS-Sensoren der Fahrzeuge bzw. der darin befindlichen Smartphones mit der Motorsteuerung der Fahrzeuge. Befindet man sich in einer 30er-Zone, kann man gar nicht schneller fahren als 30 km/h, selbiges gilt für alle anderen Tempobeschränkungen natürlich auch. Möchte man schneller fahren, wird mittels Elektronik eingegriffen und das Fahrzeug beschleunigt nicht. Dies passiert 100% anonym.

Optional (und freiwillig) könnte man sich an einem Bonus/Malus-System beteiligen, das die Fahrweise tracked und Punkte gutschreibt, wenn man mit leichtem Gas- und Bremsfuss unterwegs ist und entsprechend Malus-Punkte in Kauf nehmen muss, wenn man ständig wie ein Sautrottel beschleunigt, ruckartig bremst und generell auf andere Verkehrsteilnehmer scheisst.

Nicht nur Auto

Ah, und damit dieser Vorschlag nicht als Angriff auf das Menschenrecht Auto angesehen wird, könnte man das gleiche Prinzip (der Tempozonen) aufs Fahrrad auch anwenden, auch wenn die physikverbundenen Implikationen freilich komplett andere sind.

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