Willhaben – Jäger und Gejagte

Wer sich und seine Waren auf den Marktplatz wirft, hat mit Gegenwind zu rechnen. Wer einen Hauch dieser Welt entdecken möchte und gleichzeitig eine Gedächtnisstütze braucht, wie Leute da draußen so ticken, kann ja mal auf willhaben.at Dinge kaufen oder noch besser: verkaufen. Hier eine kurze Sammlung an schönen Begebenheiten.

Artikel wird um 60 € angeboten, im März

Email: „Ich bin in Juni in Wien und nehms um 30, passt, ja?“

Artikel wird angeboten, auf dem Artikelbild befindet sich Staub

Anruf: „Gibts den Staub dazu, wenn man das Gerät nimmt, oder zahlt man Aufpreis?“ – „Ich staube das Gerät ab, bevor ichs verkaufe.“ – „Dann bitte abstauben, wiederhören.“ Der Anrufer hat sich nicht mehr gemeldet.

Artikel wird nur zur Selbstabholung angeboten

Email: „Ich komme aus XX und komm nicht nach Wien. Versand kostet eh nur 10 €, kömma eine Ausnahme machen?“ – „Wenn ich für jeden Fremden eine Ausnahme machen, dann muss ich nicht „Nur Selbstabholung“ dazuschreiben, oder?“ – „Na, fahrt ein Bekannter von dir nach XX.“ – „Nächsten Freitag vielleicht in die Nähe.“ – „Na, das ist ma z’weit.“

Artikel wird abgeholt

SMS: „Ich komme 15 Minuten zu spät, aber das ist hoffentlich kein Problem.“

Artikel wird zu einem hohen, aber nicht perversen Preis angeboten

Email: „Oida, du Hurnkind, kannst froh sein, wennst 100 (Anmerkung: Ein Drittel des Preises) kriegst, du Missgeburt.“

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